Die häufigsten Sicherheitslücken entstehen nicht durch fehlende Schlagwörter, sondern durch ungepflegte Konten, schwache administrative Zugänge, ungepatchte Systeme, flache Netzwerke und Backups, die nie getestet wurden.
Identitäten zuerst absichern
E-Mail und Cloud-Konten sind zentrale Angriffspunkte. MFA, sichere Admin-Rollen und klare Offboarding-Prozesse schaffen eine belastbare Basis.
- MFA konsequent einsetzen
- Admin- und Benutzerkonten trennen
- Legacy Authentication deaktivieren
- Austritte und Rollenwechsel sauber abbilden
Endpoints und Server kontinuierlich pflegen
Security-Software allein reicht nicht. Systeme müssen aktuell, überwacht und nachvollziehbar administriert werden.
- Endpoint Protection/EDR
- Patchmanagement
- Festplattenverschlüsselung
- lokale Adminrechte begrenzen
Netzwerk und externe Zugänge kontrollieren
VPN, WLAN, Drucker, NAS, Kameras oder technische Geräte sollten nicht ungeprüft in einem flachen Netz betrieben werden.
- Netzwerksegmentierung
- Firewall-Regeln dokumentieren
- Remote-Zugänge mit MFA
- Geräte inventarisieren
Backup, Monitoring und Incident Response verbinden
Sicherheit muss auch dann funktionieren, wenn etwas schiefgeht. Frühe Erkennung und getestete Wiederherstellung reduzieren Ausfallzeit und Schaden.
- Backups getrennt absichern
- Restore testen
- kritische Systeme überwachen
- klare Eskalationswege definieren
