Part-IS wird belastbar, wenn regulatorische Anforderungen in dokumentierte technische und organisatorische Maßnahmen übersetzt werden.
Scope und Verantwortlichkeiten zuerst klären
Bevor einzelne Security Controls umgesetzt werden, muss klar sein, welche Systeme, Prozesse, Schnittstellen und Dienstleister im relevanten Scope liegen.
- Systeme und Services erfassen
- Verantwortlichkeiten definieren
- Schnittstellen zu Dritten dokumentieren
- technische und organisatorische Abhängigkeiten sichtbar machen
Technische Basis kontrollierbar machen
Unbekannte Geräte, unklare Admin-Zugänge und nicht dokumentierte Verbindungen sind keine belastbare Ausgangslage.
- Asset-Inventar
- MFA und Conditional Access
- Netzwerksegmentierung
- Endpoint Security
- Patch- und Vulnerability Management
Nachweise von Anfang an mitdenken
Eine technische Maßnahme ist im Audit deutlich wertvoller, wenn Umsetzung, Verantwortlichkeit und Status nachvollziehbar dokumentiert sind.
- Policy- und Konfigurationsnachweise
- Backup- und Restore-Nachweise
- Logging und Monitoring
- Change-Dokumentation
Incident, Recovery und Audit begleiten
Part-IS endet nicht bei Prävention. Detection, Response, Recovery und technische Audit-Unterstützung müssen praktisch funktionieren.
- Incident-Abläufe
- Recovery-Tests
- technische Ansprechpartner
- Bearbeitung technischer Findings
